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Fokussiert wird mit dem Drehknopf rechts neben dem Okularstutzen, der über ein Schneckengetriebe zwei Zahnräder auf einer Welle an den zugehörigen Zahnstangen betätigt. Dieses Prinzip habe ich in ähnlicher Form bereits beim 10 Zoll- Bino verwendet und gute Erfahrungen damit gemacht.
Der obere Tubus im Robau.
Der Okularschlitten im Rohbau.
Damit man bei Verwendung des Binoansatzes nicht den ganzen Weg kurbeln muß, habe ich auf der Antriebswelle eine Kupplung montiert, mit der das Schneckenrad ausgekuppelt werden kann. Dann läßt der Okularschlitten sich frei verschieben.
Die Spinne ist aus 1,5mm Alu- Blech und einteilig. Im Knick ist ein Stück 20mm Vierkant- Alu eingeschraubt, das der Länge nach durchbohrt ist und den Fangspiegel (79mm kleine Achse) hält.
Unten am 20er Vierkant ist ein Platte mit Gewinde für die Justierschrauben angeschraubt. Die Platte, die auf dem zylindrischen Fangspiegelhalter aufgeschraubt ist, hat Bohrungen deren Durchmesser 5mm größer sind als die Schrauben (darum die großen Scheiben). So kann der Spiegel zur Justage seitlich verschoben werden.
Die Spiegelbox aus 12mm Multiplex. Rockerbox und Höhenräder sind 30mm stark. Die Höhenräder haben 315mm Radius. Dadurch kann die Wiege flach gehalten werden.
Die Rockerbox mit dem Grundrahmen aus 20mm Alu- Vierkantrohr.
Eine der drei Ecken, auf denen die Rockerbox dreht. Die Rollen sind aus Polyamid (Nylon) gedreht und haben ein Messingrohr eingepreßt. Als Achse dient eine M8er Schraube. Die Gleitbeläge sind 3mm starkes Teflon von Gerd Neumann. Die Laschen auf den Rollen haben 1mm Spalt zum Bodenbrett der Rockerbox und halten den Rahmen beim Transport.
18- Punkt Spiegelzelle mit innenliegenden Wippen
Die Einzelteile der Spiegelzelle, oben ein komplett montiertes Rohr, unten die Einzelteile eines weiteren.
Der Rahmen ist an den Seitenwänden an drei Stellen justierbar befestigt. Durch Drehen der Rändelschraube wird der gesamte Rahmen (samt Schlinge) nach oben bzw. unten bewegt und der Spiegel justiert.
Die Schlinge ist an Bolzen befestigt, die auf der Oberseite aufgeschraubt werden und jeweils einen Excenter haben, der den Spiegel gegen Verrutschen sichert.
Den Spiegel habe ich aus einem Rohling von Newport Glass selbst geschliffen. Er ist aus Pyrex, 41mm dick und hatte eine vorgefräste f/5 Kurve.
Das Tool hat 330mm Durchmesser und besteht aus zwei 12mm starken Glasscheiben und drei Multiplexplatten, die mit 2-Komponentenkleber vollflächig miteinander verklebt sind. Dann wurde die Kurve mittels langsam laufender Bohrmaschine und Diamantschleiftopf vorgeschliffen. Das Tool liegt dabei in einer wassergefüllten Wanne (abgesägter Mörtelkübel), die sich auf einem angetriebenen Drehteller gleichmäßig dreht. So kann das Glas ohne jede Staubentwicklung bearbeitet werden.
Der Kleine hat einen 12mm dicken Duran- Spiegel von 93mm Durchmesser und 360mm Brennweite, macht f/3,9 und ein riesiges Gesichtsfeld. (der Spiegel ist natürlich selbstgeschliffen).
Weil er damit am Himmel schon eine ganze Menge zeigt hat er auch noch eine Rockerbox bekommen, die ihn zu einem richtigen Dobson macht.
Der "Okularauszug" stammt aus dem Baumarkt und ist eigentlich eine Fassung für eine Glühbirne. Das Innenteil wurde auf 31,7 mm ausgedreht.
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